Das Derby Halle - Leipzig war im Nachinein bedeutungslos. Den Aufstieg für Halle sicherte
der VfL Wolfsburg II durch einen 4:1 Erfolg gegen Holstein Kiel. Das Spiel in Halle blieb
über weite Strecken unter den Erwartungen. Am Ende einigten sich beide Teams auf ein 0:0.
Für Halle geht es in die 3.Liga und RB Leipzig wird in der neuen Regionalliga Nordost
antreten.
Die erste Halbzeit begann mit forschen Gastgebern, RB Leipzig mit defensiver Einstellung.
Halle versuchte das Spiel zu kontrollieren, gingen aber nur selten auf Risiko. Die Höhepunkte
in der Anfangsphase waren die Meldungen aus Wolfsburg, die schnell mit 2:0 führten. Auch
die Hallenser Mannschft bekam dies mit und das Spiel schlief weiter ein. Halle mit nur
zwei kleinen Geglegenheiten, RB Leipzig blieb ohne wirklichen Torschuss. Dadurch ging es
verdient mit 0:0 in die Pause. In Wolfsburg stand es mittlerweile 3:0.
Die erste große Chance für Halle gab es zu Beginn der zweiten Halbzeit. Aber die
Leipziger Defensive konnte gemeinsam den Rückstand vermeiden. In der Folge spielten
beide Team offensiver. In der 57.Minute köpfte Frahn aus einem Meter daneben, kurz
darauf war es wieder Frahn, der den Ball diesmal im Tor unterbrachte, aber es war Abseits.
Dann setzte Peter Pacult ein weiteres Zeichen in Richtung Offensive, brachte Wallner und
Kutschke. Damit standen drei Stürmer auf dem Platz. Aber es dauerte ein Weile bis man
sich sortiert hatte. In der 70. Minute gabe es die nächste Chance für RB durch Kutschke,
aber Horvat hatte mit dem Kopfball keine Probleme. Unterdessen hatte Kiel auf 1:3 verkürzt
und Halle hatte zeitgleich mehrfach die Chance auf die Führung, aber es fehlte die
Konsequenz. Kurz darauf machte Wolfsburg mit dem 4:1 den Sack zu und Halle konnte
sich auf den Aufstieg freuen. Die Schlussminuten spielten beide Teams herunter und
mit dem Schlusspfiff brachen alle Dämme und die Hallenser durften feiern.
Nun ist die Saison vorbei und man kann sich auf die neue Saison vorbereiten. Auch wenn man
Kontinuität fordert wird es wieder einen Umbruch geben. In der neuen Regionalliga Nordost
erwartet das Team um Peter Pacult kleinere Gegner als in dieser. Man geht nun Halle und auch
Kiel aus dem Weg. Muss aber im Falle des 1.Platzes trotzdem in ein Relegationsspiel gegen
den 1. aus einer anderen Regionalliga.
Am Sonnabend konnte RB Leipzig den Ausrutscher von Halle nicht nutzen. Die Leipziger kamen
gegen Wolfsburg II nicht über ein 2:2 hinaus. Zwei Tore in den letzten Minuten sorgten für extreme
Stimmumgsschwankungen unter den gut 7.000 Zuschauern.
Nun haben die Leipziger keine Chance auf den Aufstieg und entscheiden im Spiel
gegen Halle ob Kiel oder Halle aufsteigt.
Die 1. Halbzeit war über weite Strecken sehr mau. Beide Defensivreihen standen sicher, was das
Leben für die Offensivakteure schwer machte. Chancen waren auf beiden Seiten nicht zu sehen, den
Leipziger Spielern war der Wille anzusehen aber es gelang wenig. Die erste heiße Aktion gab es
in der 40. Minute!. Und da gab es Elfmeter für die Gastgeber nachdem Kammlott zu Boden
ging. Den fälligen Strafstoß verwandelte Frahn wie gewohnt sicher zur 1:0 Führung. Damit ging
es auch in die Pause.
Der 2. Durchgang begann mit einem Alutreffer der Wölfe. Ein Freistoß von Schulz landete am
Pfosten, Borel wäre wohl machtlos gewesen. Zuvor hatte Rockenbach die Chance auf das 2:0, aber
der Ball ging am Pfosten vorbei. Auch in der Folge blieben die Leipziger stark und spielten
sich Chancen heraus. Frahn und Ernst mit guten Gelegenheiten. Aber ein Abwehrfehler, den
die Zuschauer in der Red Bull Arena schon oft sahen, brachte den Ausgleich. Eine
Viertelstunde vor Schluss zerstörte Schlimpert die Aufstiegshoffungen. Quasi zeitgleich
geriet der Hallesche FC in Rückstand. Aber es Leipzig musste gewinnen um noch Chancen auf
den Aufstieg zu haben. Alle im Stadion waren sich der Chance bewusst, die Spieler versuchten
alles um das entscheidende Tor zu erzielen. Und in der 88. Minute war es soweit, Hoheneder
bringt den Ball im Kasten unter und sorgte für Freudenstürme im Stadion. Aber das Spiel war noch
nicht zu Ende. In der Nachspielzeit passierte das was alle vermeiden wollten. Ein Fehler von
Borel brachte den 2:2 Ausgleichstreffer und damit war die Chance für RB Leipzig hinüber.
Aber ganz so schlimm war es am Ende nicht, denn man hätte den Aufstieg nicht in eigener
Hand gehabt, denn Kiel muss nur ihr Spiel gegen Wolfsburg II gewinnen um vor Leipzig zu
bleiben.
Nächste Woche entscheidet RB Leipzig im Spiel gegen Halle nur noch darüber wer aufsteigt.
Steigt Halle auf, dann geht man in der nächsten Saison in der neuen Regionalliga Nordost sowohl
Halle als auch Kiel aus dem Weg. Steigt Kiel auf, dann gibt es wieder den Kampf mit Halle.
Ein Schelm der Böses denkt....
RB Leipzig ist Auswärtsmeister
Mit einem 3:2-Auswärtserfolg bei Germania Halberstadt steht RB Leipzig als bestes
Auswärtsteam der Saison fest. Dafür kann man sich nichts kaufen, aber man hat sich
mit diesen Sieg weiter die Minichance auf den Aufstieg erhalten. Aber die Situation
hat sich nicht verbessert, denn sowohl Halle als auch Kiel gewannen ihre Partien souverän.
Die Roten Bullen benötigten gut eine Viertelstunde um ins Spiel zu finden, der
Gastgeber war zunächst stärker und auch gefährlicher. In der 20. Minute gab es die erste
wirkliche Offensivaktion der Gäste zu sehen. Kutschke mit einem Solo, welches nur durch
ein Foul gestoppt werden konnte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Frahn sicher.
Die Gastgeber blieben trotz des Rückstandes die bessere Mannschaft und kamen
fünf Minuten nach der Führung zum verdienten Ausgleich. Danach war viel Leerlauf im
Spiel. Erst kurz vor dem Pausentee war wieder etwas los. Halberstadt mit der
großen Chance auf die Führung, aber Borel verhindert diese. Quasi mit dem
Pausenpfiff war es erneut Frahn, der nach Vorlage von Rockenbach zur glücklichen Führung
einnetzte.
Die ersten Minunten der zweiten Halbzeit gehörten Stefan Kutschke, der immer
wieder für Gefahr sorgte, aber im Abschluss glücklos blieb. Halberstadt verlor
immer die Kontrolle über das Spiel, blieb aber gefährlich vor dem Tor. RB drängte
auf das dritte Tor, aber es gelang wenig. Erst ein Freistoß in der 82.Minute
brachte den 3.Treffer. Kutschke verlängert einen Geißler-Freistoss auf Sebastian
und dieser köpft ins Tor. Die Entscheidung sollte man denken, aber es kam mal wieder
anders. Nur eine Minute später gelingt Georgi der schnelle Anschluss. Nun
war Zittern angesagt. Aber die Leipziger brachten die Führung über die Zeit und
sicherten sich den 13. Auswärtssieg.
Die Situation in der Tabelle bleibt die gleiche. RB Leipzig muss
auf Ausrutscher hoffen. Gewinnt Halle nächste Woche beim ZFC Meuselwitz
dann haben die Leipziger keine Chance auf den Aufstieg. Patzt Halle könnte
es am letzten Spieltag im direkten Duell um den Aufstieg gehen.
RB verliert in Kiel
RB Leipzig hat das Spitzenspiel am Samstag bei Holstein Kiel mit 2:0 verloren und sich
damit wohl aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet. Denn am Sonntag kann der Hallesche FC
den Vorsprung auf 7 Punkte ausbauen. In den verbleibende vier Partien ist das wohl nicht
mehr aufzuholen.
Die erste Halbzeit war ingesamt ausgeglichen, erst dominierten die Hausherren und hätten früh
in Führung gehen können. Die Leipziger fanden erst nach gut einer Viertelstunde ins Spiel.
Danach hatten die Leipziger die Chancen auf die Führung, die größte hatte Frahn, dessen
Kopfball am Pfosten landete. Aber es blieb zur Halbzeit beim 0:0, es hätte auch 2:2 stehen
können.
Die zweite Halbzeit begann mit zwei Gelegenheiten für Kiel. Eine davon brachte dann
die Führung. Sykora brachte die Störche in der 56.Minute in Führung. Anschließend versuchten
die Leipziger mehr, aber die Chancen blieben aus. Dagegen Kiel mit der Gelegenheit auf das
2:0, aber es rettete wiederum der Pfosten. In der Schlussviertelstunde fehlte es den Roten
Bullen an Kraft und Durchsetzungsvermögen. Die Kieler immer wieder mit gefährlichen Kontern,
aber die blieben ungenutzt. Trotzdem reichte es für Kiel für den 1:0-Erfolg.
Damit sind die Leipziger wohl aus dem Aufstiegsrennen raus, auch wenn man noch das direkte
Duell gegen Halle vor der Brust hat. Fest steht aber auch das man den Aufstieg nicht in diesem
Spiel verloren hat, sondern in den Partie zuletzt gegen vermeintlich schwächere Teams,
insbesondere die Heimspiele waren mitunter unterdurchschnittlich.
Aufstieg ade?
Zumindest hat RB Leipzig den Aufstieg aus der eigenen Hand gegeben. Denn gegen Meuselwitz gab es
eine 0:1-Heimpleite.
Hingegen haben sich Holsten Kiel und der Hallescher FC keine Blöße gegeben und ihre Heimspiel
souverän gewonnen. Damit hat Halle die Tabllenspitze übernommen und hat sogar noch ein Spiel weniger
auf dem Konto. Damit kann RB Leipzig den Aufstieg in den letzten sechs Partie nicht mehr aus eigener
Kraft schaffen.
Das Spiel began mit Chaos in der Bullen Defensive, welches Weiß in der 2. Minuten zur frühen
Führung nutzen konnte. Nach dem Nackenschlag brauchten die Leipziger einige Minutem um sich vom
Schock des Gegentors zu erholen. Nach einer Viertelstunde brachten sie das Spiel weitestgehend
unter Kontrolle und kamen zur ersten Chance durch Wallner. In der Folge bestimmten die Hausherren
die Partie, aber es fehlt an der offenisven Durchschlagskraft. Die Gäste beschränken sich meist
auf die Defensivarbeit. Die nächste klare Chance bekamen die 5.524 Zuschauer erst zehn Minuten vor
dem Halbzeitpfiff zu sehen. Heidingers Distanzschuss knallt an die Latte und sprang zurück
ins Spielfeld. Aber das war es auch schon in der ersten Halbzeit, im Großen und Ganzen eine
unterdurchschnittliche Leistung.
Der zweite Durchgang startete mit einer Chance für Daniel Frahn, aber er scheiterte aus kurzer
Distanz am Schlussmann. Danach war gleich wieder der Schwung aus dem Spiel. Nach gut 10 Minuten
stellte Peter Pacult die Mannschaft offensiver ein, für Rost kam Geißler ins Spiel. Das Spiel
wurde zunächst nicht besser, die Roten Bulle ohne Biss in der Offensive. Auch der Wechsel Stürmer-
für Abwehrspieler in der 70. Minute zeigte unter welchen Druck Peter Pacult und die Mannschaft
stand. Dieser Druck war bis zu diesem Zeitpunkt greifbar und lehmte die Spieler scheinbar. In
der Schlussviertelstunde bemühten sich die Leipziger nochmals, am Ende waren es nur noch zwei
Abwehrspieler. Aber Chancen waren Mangelware und es blieb bei der entäuschenden Niederlage.
Damit verlieren die Roten Bullen die die Möglichkeit auf den Aufstieg aus eigener Kraft. Nun
muss man auf Ausrutscher von Halle hoffen. Am Wochenende geht es zum Tabellenvierten Hannover II.
Noch sieben Spiel bis Liga 3? Wenn es nach den Leipziger Vortsellungen geht sollte es so
ausgehen. Aber es stehen noch sieben schwere Spiele an und dabei sind Ausrutscher verboten.
Der nächste Gegner ist der ZFC Meuselwitz. Der Tabellen 12. holte aus den letzten 5 Spielen
nur einen Sieg, sind aber auswärts immer für eine Überraschung gut.
Bei RB Leipzig gilt es nach zuletzt schwachen Heimauftritten wieder in die Spur zu finden und
Selbstvertrauen zu tanken. Denn an den folgenden Spieltagen muss man bei Hannover II (4.) und
Holstein Kiel (3.) antreten. Trainer Pacult muss am Mittwoch auf Kutschke und Müller aufgrund
von Sperren verzichten
Nach dem Spiel sorgte das Geschehen um Peter Pacult für großen Wirbel in der Presselandschaft.
Sein Wortgefächt und gefällte Aussagen wurden nach altbewährten Methoden aufgebauscht. Es wurden
waghalsige Geschichten über Homophobie, Emotionen und die Vereinsphilosophie gestrickt. Ein
gefundenes Fressen für alle Gegner von RB Leipzig, die wieder Stoff für ihre Anti-Stimmung
gefunden haben. Diesen Geschehen brauch man im Hinblick auf die Vergangenheit keine große
Aufmerksamkeit zu schenken. Peter Pacult hat sich mittlerweile für die Aussagen entschuldigt.
Glücklicher Sieg am Kietz
Am Sonntag konnte RB Leipzig bei der zweiten Mannschaft vom Fc St. Pauli mit 2:1 gewinnen.
Nach einem turbulenten Spiel gingen die Leipziger verdient, aber mit viel Glück als Sieger
vom Platz. Stefan Kutschke war der Mann des Spiels, der mit zwei Toren maßgeblich am
Erfolg beteiligt war. Damit stehen die Leipziger weider an der Tabellenspitze, haben
aber ein Spiel mehr auf dem Konto.
Die erste Halbzeit begann mit einem Lattentreffer der Gastgeber. Anschließend wurde
der Favorit besser und erspielte sich gute Chancen, die aber ungenutzt blieben. Die
größte hatte Daniel Frahn in der 41. Minute, aber er vergab den Strafstoß. Und
somit ging es mit 0:0 in die Pause.
In der zweiten Halbzeit wurde St. Pauli besser, von den Leipziger war wenig zu
sehen. Nach gut einer Stunde gingen die Paulianer sogar in Führung und das zu
diesem Zeitpunkt nicht mal unverdient. Danach wurden die Leipziger wieder wach und
benötigten gut 10 Minuten um das Spiel wieder auszugleichen. Stefan Kutschke köpfte
nach einer Hereingabe von Rockenbach den Ball in das Netz. Die Schlussviertelstunde
war offen beide versuchten alles. Gut fünf Minuten sah Müller die Gelb-Rote Karte und
die Leipziger mussten mit zehn Mann weiterspielen. Nur zwei Minuten später war es
wieder Kutschke der das Tor traf und somit den wichtigen Sieg in letzer Sekunde sicherte.
Den Schlusspunkt setzte der Pauli Spieler Kurczynski, der nach einem Frustfoul die
Rote Karte sah.
Am Ende steht ein knapper, aber sehr wichtiger Auswärtssieg. In der Schlussphase
der Saison gilt es gleich wieder den Fokus aufs nächste Spiel zu legen, denn man kann
sich wohl keinen Ausrutscher mehr leisten. Schon am Mittwoch empfangen die Roten Bullen
den ZFC Meuselwitz in der Red Bull Arena. Die Meuselwitzer verloren am Sonntag in
Hannover mit 3:0. Aber für Leipzig ein ernst zu nehmender Gegner, besonders im Hinblick
auf die zuletzt gezeigten Heimspielen.
Große Chance verpasst
Am Sonntag verpasste RB Leipzig einen weiteren Schritt in Richtung Aufstieg machen zu können.
In der heimischen Red Bull Arena kamen die Mannen um Kapitän Daniel Frahn gegen Cottbus II nicht
über ein 1:1 hinaus. Die gut 6.000 Zuschauer sahen eine schwache Partie in der der klare Favorit
früh in Führung ging. Aber anschließend das Spielen einstellte und nicht auf den Ausbau der
Führung drängte. Die rächte sich in der 82. Minute, denn da kamen die Gäste durch einen sehenswerten
Freistoß zum nicht unverdienten Remis.
Damit bleiben die Leipziger zwar bis auf weiteres an der Tabellenspitze, haben nun nur noch zwei
Punkte Vorsprung. Denn Halle konnte am Sonntag das Heimspiel gegen Havelse mit 3:1 gewinnen konnten.
Da Halle ein Spiel weniger zu Buche stehen hat, können die Hallenser durch einen Sieg im Nachholspiel
die Tabellenführung übernehmen.
Im Hinblick auf das Restprogramm machen sich die Leiziger das Leben schwer. Denn die Roten Bullen
haben wohl das schwerste von den drei Aufstiegsaspiranten, man muss noch bei allen drei Verfolgern
(Hallescher FC, Holstein Kiel und Hannover 96 II) antreten.
Wieder Tabellenführer
RB Leipzig konnte am Sonntag den Ausrutscher der Kieler, die mit 1:0 beim VfB Lübeck verloren,
nutzen und die Tabellenspitze zurückholen. Die Roten Bullen gewannen im Mitteldeutschen Derby
beim 1.FC Magdeburg mit 3:0. In einer guten und weitestgehend ausgeglichenen Partie zeigten
die Leipziger eine kämpferisch gute Leistung. Nach der 1. Halbzeit stand es leistungsgerecht
0:0. Die zweite Halbzeit spielten die Leipziger mit einem Mann mehr, da Neumann des Platzes
verwiesen wurde (47.). Die Führung erzielte Franke kurz nach dem Platzverweis. Danach war der
Widerstand gebrochen, Wallner (67.) und Frahn (79.) erhöhten.
Die Leipziger erwischten den besseren Start und hatte die erste Aktion. Aber Geißlers Schuss
ging knapp am Tor vorbei. Anschließend hatten die Roten Bullen mehr Ballbesitz und bestimmten
das Spiel, ohne aber für Gefahr sorgen zu können. Nach einer Viertelstunde wurden die Gastgeber
mutiger und zeigten sich ab und zu mal vor dem Leipziger Kasten. Es entwickelte sich zunehmend ein
offenes Spiel, aber in der Offensive gelang beiden Teams wenig. Die erste große Chance gab es in
der 29.Minute. Nach einer Hereingabe von Frahn kommt Wallner aus 10 Metern frei zum Kopfball, aber der Ball geht
knapp am Tor vorbei. In der Folge wurden die Leipziger wieder etwas stärker und setzten die
Gastgeberdefensive wieder unter Druck. Aber gegen die gute Defensive fanden die Leipziger
wenig geeignete Mittel um für echte Gefahr sorgen zu können. Somit gingen beide Teams mit
dem Remis in die Pause.
Die zweite Halbzeit begann mit einem Platzverweis für die Magdeburger. Neumann sah nach einem
Ellenbogenschlag gegen Röttger die Gelb-Rote Karte. Dadurch wurde das Spiel und die Stimmung
hektischer. Kurz darauf schliefen die Gastgber bei einem Eckball. Nach einer Hereingabe von
Rockenbach köpft Franke zur 1:0-Führung ein. Das war der ideale Start in die zweite Halbzeit.
Danach bestimmten die Leipziger die mittlerweile kampfbetonte Partie. In der 64. Minute musste
Rockenbach verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Kurz danach bescherte wieder eine Standardsituation
dass 2:0 durch Wallner. Nun war die Partie entschieden und der Widerstand der starken Gastgeber
gebrochen. Und die nächste Aktion war wieder eine Verletzung, Timo Röttger musste gut
eine Viertelstunde vor Ende ebenfalls raus. Für ihn kam Schinke. In der 79. Minute wird
der eingewechselte Kammlott im Strafraum gefällt und den fälligen Elfmeter verwandelte Frahn
sicher. Die Schlussminuten brachten die Leipziger sicher über die Bühne.
Am Ende steht es durchaus verdienter Sieg gegen einen überraschend starken Gegner. Mit dem Sieg
und dem Patzer von Holstein Kiel (0:1 gegen Lübeck) übernehmen die Leipziger wieder die Tabellenführung.
Negativ sind die beiden Verletzungen von Röttger und Rockenbach hängen geblieben. Der Brasilianer zog sich
eine Knieprellung zu, fällt somit nicht lange aus. Dagegen wird wohl Timo Röttger länger ausfallen, er brach
sich das Schlüsselbein. Nächsten Sonntag emfangen die Leipziger die zweite Mannschaft
von Hertha BSC Berlin in der Red Bull Arena.
Am Sonntag konnten RB Leipzig nachziehen. Nachdem Halle und Kiel ihre Partien gewinnen konnten,
haben auch die Leipziger gewonnen und den zweiten Tabellenplatz zurückerobert. In der heimischen
Red Bull Arena schlugen die Mannen von Peter Pacult den VfB Lübeck mit 1:0. Die 5.690 Zuschauer
sahen 10 gute Anfangsminuten der Roten Bullen, in den Roman Wallner das Führungstor erzielte. Anschließend
ließ die Partie stark nach, die Gastgeber verwalteten die Führung, Lübeck zu ungefährlich. In
den Schlussminuten wurde es zum Zitterspiel, die Leipziger Defensive wackelte, aber Lübeck
konnte es nicht nutzen. Am Ende blieb es bei 1:0-Erfolg, aber es war eine schwache Partie.
Die ersten Aktionen im Spiel hatten die Roten Bullen. Wallner, Röttger und Frahn mit guten
Möglichkeiten in den ersten 5 Minuten. Die Gäste konnten sich nicht befreien. Und nach zehn
Minuten belohnten sich die Roten Bullen mit der Führung. Roman Wallner brachte nach Vorlage
von Frahn den Ball im Tor unter. Die Führung war hoch verdient. Nach dem Tor nahmen die
Leipziger mal wieder das Tempo raus und verwalteten das 1:0. Bis zur 30. Minute war auf dem
Rasen nicht viel los. RB klar spielbestimmend und Lübeck mit viel Respekt. Erst nach gut einer
halben Stunde bekam der Lübecker Torwart wieder etwas zu tun. Nach einer Ecke kommt Ernst zum
Schuss, der von Frahn abgefälscht wird, aber der Keeper konnte den Ball abwehren. Auf der
anderen Seite wurden die Lübecker etwas mutiger und man sah die erste Vorstöße in den Bullenstrafraum.
Die Leipziger Defensive wirkte zwischenzeitlich verunsichert, was zu gefährlichen Ballverlusten
führte. Das beste Mittel gegen eine schwächelnde Defensive ist die Offensive. Da hatte Röttger
die nächste Möglichkeit, aber der Pfosten verhinderte den Treffer. Ansonsten war bis zur Pause
nicht mehr viel los. Mit der 1:0-Führung ging es in die Halbzeit, aufgrund der guten Anfangsviertelstunde
verdient, aber der Rest der 1. Halbzeit war sehr durchschnittlich.
Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die erste endete. Die Leipziger spielbestimmend, aber
ohne großen Offensivdrang. Es wurde weiter verwaltet und sich sich Ballbesitz geübt. Die Lübecker
wurden immer mutiger, denn auch sie bemerkten, dass die Leipziger Defensive nicht Sattelfest war.
Die erste große Chance für Lübeck gab es in der 68. Minute, aber den Kopfball von Vallianos konnte
Borel mit einer guten Reaktion abwehren. Die Leipziger kamen aufgrund des Spielstandes immer
mehr unter Druck, eine gefährliche Situation für die Schlussviertelstunde. In der Offensive
fehlte wie schon oft gesehen die Durchschlagskraft, es fehlte an Präzision und Gedankenschnelligkeit
bei den meisten Aktionen. Peter Pacult reagierte mit zwei defensiven Auswechslungen und setzte
damit das Zeichen zur Ergebnissverwaltung. Lübeck versuchte nun mehr, die Leipziger Abweherreihe
wirkte weiterhin unsicher. Die Partie war nun zum Zitterspiel geworden. Auch die Räume, die
sich durch die offensivere Spielweise der Gäste ergaben, konnten nicht für das entscheidente
Tor genutzt werden. Am Ende blieb es aber beim 1:0 für RB Leipzig.
Eine durchschnittliche Leistung der Roten Bullen, aber am Ende stehen drei wichtige Punkte auf dem Konto. Der
Rückstand auf Kiel beträgt nun wieder ein Punkt.
Nächsten Sonntag müssen die Leipziger zum Mitteldeutschen Derby nach Magdeburg. Dort erwartet
die Leipziger ein heißer Tanz. Denn die Magdeburger haben eine Formkrise und werden unter
Mithilfe von ihren Fans alles versuchen um eine Trendwende einzuleiten.