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Die neue Ordnung des Vereins

4.März 2010


Beim RB Leipzig hat sich im neuen Jahr schon einiges getan, weniger auf dem grünen Rasen sondern mehr im Umfeld und im organisatorischen Bereich.
Zuerst einmal wurden zwei neue Spieler verpflichtet: Der erste ist Timo Rost, der lange Zeit für Energie Cottbus in der ersten und zweiten Liga spielte. Er befindet sich zwar schon im höheren Fussballalter, bringt dadurch aber viel Erfahrung mit ins Team. Die Strategie der erfahrenen Spieler verfolgt man im Verein schon seit Beginn des Projektes, da der Aufstieg das zu erfüllende Ziel ist.
Als zweiten Spieler verpflichtete man Sebastian Albert, diesen jungen Spieler hat man schon eine Zeit lang im Auge, aber die Verpflichtung scheiterte am Geld, angeblich forderte Albert zu viel Geld, Geld das man wohl nun zu zahlen bereit ist. Denn der Spieler wurde in der Hinrunde weiter beobachtet und seine Leistung hat wohl die Verantwortlichen überzeugt.
Da man wenige Pflichtspiele aufgrund des schlechten Wetters absolvieren konnte ist eine Bewertung der neuen Spieler noch nicht möglich. Der Testspielsieg gegen Erzgebirge Aue war aber schon ein Fingerzeig wo man mit der Mannschaft hin will.
In der Oberliga stehen nun zwei wichtige Spiele gegen die direkten Gegner im Aufstiegskampf an. Diese Spiele sind richtungsweisend, denn mit zwei Siegen kann man schon einen Schritt Richtung Aufstieg machen, aber wenn die Spiele nicht positiv gestalten kann, könnte es mit der derzeitugen Ruhe ein Ende haben, denn dann könnte der Vorsprung den man in der Liga besitzt wieder geschrumpft sein. Eine Gefährdung des Ziels Aufstiegt wäre sicherlich fatal für die Verantworlichen und die Stimmung im Verein, zu welchen Reaktionen das führen würde bleibt offen... .

Auch in der Personalstruktur im Verein hat sich einiges geändert. Nach dem, nennen wir es mal, Ausscheiden des Präsidenten Andreas Sadlos musste die Führungsebene neu aufgestellt werden. Die Chefs in Salzburg hatten schon eine spektakuläre Lösung in der Hinterhand. Der seit Novermber 2009 für Fussball bei Red Bull veranworliche Dietmar Beiersdorfer wird Vorstandsvorsitzender bei RB Leipzig. Diese Entscheidung ist nicht Überraschend, denn bei genauer Betrachtung der Vorgehensweise des Konzernes bei solchen Projekten ließ eine solche Lösung erwarten. Sicherlich ist es fachlich eine gute Lösung,denn Dietmar Beiersdorfer ist auf seinem Gebiet ein absoluter Fachmann und hat schon beim HSV gute Arbeit geleistet. Aber ein kleiner Nachgeschmack bleibt, denn somit liegt natürlich die gesamte Entscheidungsgewalt bei Red Bull.Diese Sorge hatten schon Gegner des Projektes bevor man in die Saison startete. Auch die Tatsache, dass er seine Arbeit von Salzburg aus durchführen wird ist sicherlich nicht die beste Lösung, denn auch dort wird er weiterhin für den gesamten Fussballbereich verantwortlich sein. Sollte der Verein sportlichen Erfolg haben und damit auch höherklassisch spielen, könnte es durchaus sein das RB Leipzig für Beiersdofer zur Hauptaufgabe wird. Das wäre wohl eine sehr gute Lösung für ihn und den Verein. Denn es wäre für ihn die Chance sich im deutschen Fussball wieder zu zeigen.

Vorerst hat man in Leipzig eine eigene Geschäftführung augebaut. Diese hat die Aufgabe das Tagesgeschäft von Rb Leipzig zu leiten. Dafür hat man ein Team um Dr. Dieter Gudel aufgestellt, die sich neben dem tagesgeschäft auch um das Lizensierungverfahren für die Regionalliga kümmern werden. Die Arbeit wird durch die gute Vorarbeit des übernommen SSV Markranstädt erleichtert, denn der SSV hatte schon vor zwei Jahren die Lizens beantragt.
Im Februar wurden außerdem auch noch die neuen Geschäftsräume des Vereins mit einer noblen Präsentation in Leipzig eröffnet. Damit kann die neue Geschäftsführung in den neuen, recht noblen Räumen ihre Arbeit aufnehmen. Mit der Einrichtung der Räume in Leipzig will man auch die nähe zu Leipzig zeigen und nicht das Bild erzeugen, dass alles von Salzburg aus entschieden wird, auch Beiersdorfer will bei wichtigen Vorkommnissen vor Ort sein.

Mittelerweile hat sich auch Red Bull die Rechte am Zentralstadion gesichert. Somit soll das Zentralstadion bis zum Sommer zur Red Bull Arena werden. Es ist zwar noch die Zustimmung der Stadt notwendig, aber diese gilt als nahezu sicher. Diese Rechte am Satdion werden wohl viel Geld bringen, aber das wird Red Bull gern zahlen.Sollte der Verein die Ziele die gesteckt worden sind erreichen, dann wird wohl Red Bull das gesamte Stadion kaufen, die Namensrechte sind ihnen aber schon bis 2020 sicher.

Die letzte Nachricht aus Leipzig war die Verpflichung von Hans-Jürgen Kreische als Chefscout. Er war Nationalspieler der DDR und spielte bei Dynamo Dresden, mit denen er 5 Meisterschaften gewann und mehrfach Torschützenkönig wurde. Zuletzt arbeitet er beim HSv mit Dietmar Beiersdorfer zusammen, worin auch ein Grund für seine verpflichutung zu sehen ist. Aber ein weiteren Grund ist auch in seiner Person und in seiner Wertschätzung im Osten zu sehen, denn er gilt immer noch als Idol. Damit ist wohl seine Verpflichtung nicht nur aus sportlichen Gesichtspunkten sondern auch aus Grüden der Imageverbesserung erfolgt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Projekt RB Leipzig mit großen, aber auch sehr gut durchdachten Schritten voran geht. Alle PR-Aktionen sind gut durchdacht,werden zielsicher und nahezu ohne Fehler durchgeführt Auch die Neuordnung des Vereins ist ohne roßes Aufsehen über die Bühne gebracht wurden. Alles sehr professionell,wie von den Machern in Salzburg zu erwarten war.
Jetzt gilt es noch sportlich zu überzeugen, denn dies wird wohl am meisten für Aufsehen sorgen können.

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