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1. FC Magdeburg - RB Leipzig 2:1

Die Anfangsphase bestimmten die Gastgeber, die mit Hilfe der lautstarken Zuschauern gut ins Spiel fanden. Die ersten kleineren Chancen hatte Rodrigues, der aus guten Position zwei Mal das Tor knapp verfehlte. Die Leipziger wuren in die eigene Hälfte gedrängt und konnte sich meist nur mit langen Bällen befreien. Nach knapp einer Viertelstunde konnten sich die Leipziger mehr und mehr befreien. Die erste wirkliche Chance konnte Daniel Frahn zum 1:0 (15.) für RB Leipzig nutzen. Nach einer Flanke von Baier versenkte er den Ball sicher im Magdeburger Kasten. Das Tor sollte den zuletzte wieder erstarkten "Bullen" Sicherheit geben. Diese war auch für Neu-Sportdirektor Thomas Linke zu spüren. Den Gastgebern war nach dem Rückstand die Verunsicherung anzumerken. Viele Aktionen scheiterten vor dem Strafraum der Leipziger, es fehlte an Präzision. Nur ein wirklich gut gespielter Angriff sorgte gleich für den etwas überraschenden Ausgleich. Neumann kommt in der 31. Minute aus gut 20 Metern frei zum Schuss und überwindet den nicht ganz schuldlosen Keeper Gäng. Dieses Tor dreht die Stimmungslage auf dem Platz, die Gastgeber nun mit mehr Schwung, die Gäste mussten den Treffer erst einmal wegstecken. Auch in der Defenisve zeigten sich die Leipziger wieder sehr unsicher, aber man konnte sich in die Kabine retten. Zur Halbzeit stand es 1:1.

1.FC Magdeburg - RB Leipzig Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag für die Magdeburger: Nach nicht einmal einer Minute gehen die Hauptstädter in Führung. Die Nummer 10 Wijks nutzt einen Abwehrfehler von Thomas Kläsener und macht sicher das 2:1. Der nächste Rückschlag für die Leipziger, nun kamen die Erinnerungen an die Partie gegen Kiel wieder hoch. Nun war eine Reaktion gefragt. Die Magdeburger zogen sich mit der Führung im Rücken in die eigene Hälfte zurück, beschränkten sich auf Konter. Die Leipziger mit mehr Ballbesitz, aber mit wenig Aktionen in Richtung des Magdeburger Tors. Ein Konter der Magdeburger über Wolf hätte fast das 3:1 gebracht, aber er verfehlte das Tor. Nach gut einer Stunde brachte Trainer Oral neues Blut ins Spiel. Als erster kam der ehemalige Magdeburger Maximilian Watzka, kurz darauf kamen Kutschke und Müller. Aber das Bild auf dem Rasen blieb gleich, die Leipziger mit mehr Spielanteilen, aber es fehlte die Durchlagskraft in der Offensive. Die erste gute Chance hatte Frahn in der 80. Minute, nach einer Flanke kommte er zu Schuss, der abgefälschte Schuss geht knapp neben das Tor. Es war auch die letzte wirkliche Chance. Die Magdeburger, die mit viel Einsatz zu Werke gegangen sind, brachten die Führung über die Runden.

Am Ende steht eine nicht unverdiente Auswärtsniederlage. Nach einem zwischenzeitlich ansehlichen Spiel der Gäste, waren am Ende wieder die Fehler in der Defensive und die fehlende Durchlagskraft in der Offensive ausschalggebend. Somit bleibt der Ausrutscher des Chemnitzer FC´s ungenutzt.



So spielten sie:
Gäng - Hertzsch, Kläsener, Sebastian, Franke - Baier (Müller 75.), Rosin, Kammlott (Kutschke 75.), Schinke (Watzka 66.), Rockenbach - Frahn

Tore: 0:1 Frahn (15.), 1:1 Neumann (31.), 2:1 Wijks (46.)
Zuschauer: 4.602



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1. FC Magdeburg - RB Leipzig

Sonntag, 27.02.2011, 13:30 Uhr, MDCC-Arena Magdeburg

Gut fünf Monate ist es her als in der Red Bull Arena das Hinspiel zwischen RB Leipzig und dem 1. FC Magdeburg stattfand. Es war ein gelungenes Fussballfest vor über 11.000 Zuschauern, darunter 5000 Magdeburger. Die Magdeburger waren vor dem Hinspiel mit zehn Punkten aus vier Spielen Tabellenführer der Regionalliga Nord. In einer umkämpften Partie gingen am Ende die Leipziger als Sieger vom Platz. Die Toren auf Leipziger Seite erzielten Timo Rost und Daniel Frahn, der Anschlusstreffer durch Verkic kam für Magdeburg zu spät.

Mittlerweile hat sich sich das Kräfteverhältnis geändert, die Messestädter stehen nun neun Plätze vor Magdeburg. Damit befinden sich die Gastgeber im Tabllenkeller, zwei Punkte vor dem Abstiegsrängen. Seit dem Hinspiel konnte man in 15 Spielen nur 10 Punkte holen, seit 8 Spielen wartet man auf einen Sieg. Daher ist die sportliche Lage kritisch, aber nicht nur diese: Auch in der Führungebene gab es in den letzten Wochen viele Unruhen. Einige hochrängige Funktionäre traten aufgrund der sportlichen und finanziellen Talfahrt zurück. Zwischenzeitlich war der Verein handlungunfähig, erst in dieser Woche wurden vakante Positionen in der Chefetage geschlossen. Auch der Trainer Ruud Kaiser steht mächtig unter Druck, aus der Chefetage war zu hören, dass nur noch Siege zählen. Bei den anstehenden Partien (RB Leipzig, Wolfsburg II, Lübeck) könnte dies recht schwierig werden. Die sportlich angespannte Lage hat auch Auswirkungen auf das Publikum. Der Zuschauerschnitt bei Heismspielen ging von über 5.000 auf 3000 zurück, was auch zu wirtschaftlichen Problemne führt. Zur Erinnerung: Zum Auswärtsspiel bei RB Leipzig reisten rund 5.000 Magdeburger. Am Sonntag kann man sich wohl zufrieden zeigen, wenn man an die 5.000-Marke heran reicht.

Bei den Leipzigern hat es sich nach dem souveränen 3:0-Erfolg in Berlin leicht entspannt. Nachdem man dem Trainer nochmals den Rücken stärkte gilt es nun weitere Erfolgen einzufahren und das Spiel der Mannschaft weiter zu verbessern. Ein Sieg in Magdeburg könnte dazu beitragen und der Mannschaft weiter Sicherheit geben. Bis auf die schon zuletzt verletzten Neuhaus und Frommer sind alle Spieler an Bord, daher wird es in der Aufstellung keine großen Veränderungen zum Gastspiel in Berlin geben. An Motivation sollte es den Spielern nicht mangeln, denn auch wenn der Aufstieg offiziel abgeschrieben wurde, steht jeder Spieler unter Beobachtung. Der neue Sportdirketor Thomas Linke, der unter der Woche offiziel vorgestellt wurde, wird sich im Hinblick auf die Kaderplanung für die nächste Sainson von jeden Spieler ein Bild machen wollen. Denn liest man man in seinen ersten Interviews zwischen den Zeilen, dann ist noch ein Fünkschen Hoffnung auf den Aufstieg und auch die Ankündigung für weitere Investitionen in den Kader zu hören.

In jedem Falle geht es für die Leipziger nicht nur um die drei Punkte, sondern auch um einen Erfolg in einem brisanten Mitteldeutschen Nachbarschaftsduell. Da es auch für die Magdeburger um viel geht kann man auf ein sehr interessantes und umkämpftes Spiel hoffen.







 
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