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Holstein Kiel - RB Leipzig 1:2

Schon beim Einlaufen sorgte die 5200 Zuschauer für gute Stimmung, auch knapp 50 waren aus Leipzig angereist. Man freute sich offensichtlich auf diese Partie. Die Kieler hofften auf die Tabellenführung und einen Sieg gegen den Red Bull Klub. Diese wiederum wollten den Befreiungsschlag landen.

Das Spiel begann gleich mit jeweils einer guten Chance auf jeder Seite. In der zweiten Minute kam der Kieler Sachs frei zum Schuss, nur eine Minute später konnten die Kieler nach einem Schuss von Sebastian auf der Linie klären. Danach passierte ein Viertelstunde kaum etwas vor den beiden Toren. Aber in der 20. Minute hatte Lewerenz die riesige Möglichkeit die Führung zu erziehlen. Nach einem Fehler der Abwehr stand er frei vorm Torwart, aber er vergab die Chance.
In dieser Spielphase hat RB leichte Feldvorteile. Diese gab man schnell wieder ab. In der 34. Minute kassierte man für diese Passivität die Strafe. Marc Heider kommt wieder im Strafraum frei zum Schuss - und es steht 1:0 für Kiel. Diese Chancenauswertung benötigen auch die Leipziger... . Damit schon wieder ein Rückstand, den "Bullen" gelingt wieder keine Führung in einem Spiel, nun muss man wieder einem Rückstand hinterher rennen. Der Schock saß wieder tief, nach dem Gegentor ging nach vorn nicht mehr viel. Die Kieler verteidigten gut und zeigten die Offensivschwäche der Leipziger auf. Halbzeit 1:0.

Die zweite Halbzeit begann auf Seiten der Leipziger mit einem neuen Mann, Maximilian Watzka kam für den blass gebliebenen Kammlott. Lewerenz übernahm die Position im Sturm, Watzka im Mittelfeld. Der Wechsel sorgte zwar nicht für allzu großen neuen Schwung, aber man kam zu ein paar kleinen Chancen durch Kutschke und Geißler, aber beide verfehlten das Tor. Auffällig das die Leipziger sich mehrere gelbe Karten abholten. Die meisten waren aber eher für unötige Fouls. Ob das eine kämpferische Einstellung zeigen sollte?
In der 63. Minute kam Alexander Laas für Geißler. Aber der Schein trügte, den von viel Einsatz war trotz der Auswechslungen und gelber Karten nicht viel zu sehen. In der Offensive war Kiel noch eher aktiv. Wenn spielerisch nix geht muss eine Standartsituation her. Nach einem Freistosstrick gelang Müller der 1:1 Ausgleich. Zuvor hatte schon Watzka, der wieder allein vorm Keeper stand die Chance zum Ausgleich. Dieser sorgte in der Kieler Reihen für Unruhe, Leipzig war am Drücker, aber das vierte Remis in Folge drohte.
Zehn Minuten vor Schluss kam Frahn für Lewerenz. Aber die Chancen blieben aus, Gefahr gab es nur noch vorm eigenen Tor durch Standarts. Neuhaus hielt aber den Punkt fest. Dachte man - aber in der letzten Spielminute gelang der Siegtreffer. Timo Rost nagelte aus 16 Metern den Ball in die Maschen.

Am Ende war es ein etwas glücklicher Sieg, aber ein sehr wichtiger. Man hat sich die drei Punkte schwer erarbeitet. Ob das ein Befreiungschlag war wird man sehen.
Diese Woche muss der Sieg gegen Ersatzgeschwächte Kieler richtig eingeschätzt werden. Man muss sich nun voll auf die Aufgabe nächste Woche konzentrieren, denn da steht ein noch schwereres Spiel gegen Magdeburg an. Diese werden sich, von vielen Magdeburger Fans unterstützt, voll in die Partie reinhängen. Denn ein Sieg in der Red Bull Arena wäre wohl für die Magdeburger Fans der wichtigste Sieg der Saison. Das wissen aber auch die Spieler von RB.

So spielten sie:

Neuhaus - Ismaili, Sebastian, Hertzsch, Müller - Lewerenz (Frahn) - Rost , Rosin, Geißler (Laas) - Kammlott (Watzka), Kutschke

Tore: 1:0 Heider (34.), 1:1 Müller (74.), 1:2 Rost (89.)
Gelbe Karten: Kutschke (12.), Geißler (44.), Rosin (58.), Ismaili (61.), Rost (90.)
Gelb-Rote Karten/Rote Karten: keine

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Holstein Kiel - RB Leipzig

Freitag, 03.09.2010, 19.00Uhr

Am Freitag kommt es zum ersten richtigen Härtetest für die Leipziger "Bullen". Nach den biherigen Leistungen mit 3 Remis hört sich das etwas unverständlich an. Aber mit Holstein Kiel steht zum ersten mal ein Gegner mit Aufstiegschancen gegenüber.

Bei Holstein Kiel begann die Saison trotz der vielen neuen Spieler mit drei Siegen optimal. Man konnte dabei den Hamburger SV II (2:1), Willhelmshaven (3:2) und Oberneuland (3:2) schlagen. Etwas kurios dabei ist, dass RB nach dem Magdeburg-Spiel genau gegen diese Gegner spielt, auch in dieser Reihenfolge! Das werden aber wohl auch keine Mannschaften sein, die in der oberen Tabellenhälfte mitspielen werden. Diese sind ungefähr mit den RB-Genern der letzten Wochen zu vergleichen. Kiel gelang es aber diese Spiele zu gewinnen. Mit acht erziehlten Toren ist man bisher die beste Offensivmannschaft der Liga, aber auch der Schwachpunkt wird sichtbar: Denn mit 5 kassierten Treffern zählt man nicht zu den stärksten in der Defensive. Das liegt sicher auch an der neuen und jungen(25,25,22,19 Jahre)Abwehrreihe. Nach dem bisherigen Stand fallen bei Kiel einige Spieler in der Offensive aus, wer spielen kann und wer nicht entscheidet sich erst kurz vorm Anpfiff.

Für RB Leipzig ist das vielleicht die Chance ihre Torflaute zu beenden. Denn das muss so langsam geschehen, denn der Abstand zur Tabellenspitze würde bei einer Niederlage auf neun Punkte anwachsen. Doch Trainer und Mannschaft bleiben ruhig. Oral sieht Holstein Kiel in diesem Spiel in der Favoritenrolle und er fordert weitere Gelduld, die Mannschaft brauch noch eine gewisse Zeit um sich zu entwickeln. Die Leipziger Spieler sind weiterhin überzeugt, dass der Befreiungschlag kommt. Vielleicht gelingt es nun gegen ein Spitzenteam. Das der Trainer an seiner 4-2-3-1 bzw. 4-3-3 Taktik gegen ein solch offensiv starkes Team festhalten wir ist unwahrscheinlich. Er wird wohl wieder auf ein 4-4-2 zurück greifen. In der Defensive hatte man biher nur bei Standarts Probleme. Spielerisch konnte die Abwehrreihe noch nicht geknackt werden. Auch am Freitag wird wohl wieder Ingo Hertzsch in der Innenverteidigung auflaufen. Das Mittelfeld werden wohl wieder Watzka, Rost, Geißler und Baier bilden. Vielleicht bekommt auch Laas mal seine Chance von Anfang an. Auch Rosin, der ein gutes Comeback gab könnte zum Einsatz kommen, dass er von Beginn an ran darf ist aber unwahrscheinlich. Im Sturm fehlt der gelb-rot-gesperrte Frommer. Das Sturmduo werden da wohl Kutschke und Kammlott bilden.

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