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Schwache Leistung gegen starken Gegner

Am 9. Spieltag trat RB Leipzig beim VfB Lübeck an. Nach schwachen 90 Minuten von Seiten der Leipziger konnte man mit dem Punktgewinn gegen die Ostseestädter zufrieden sein. Auch Trainer Oral konnte am Ende mit dem Unentschieden leben, denn auch er sah das die Lübecker gut dagegenhalten konnten und den "Bullen" kaum Chancen gewährten.

In der Anfangsphase kamen die Hausherren vor 2.697 Zuschauern besser in die Partie. Die Leipziger Spieler fanden da keine Mittel gegen die aggressiven Lübecker, es gingen viele Zweikämpfe verloren. Daraus resultierten die ersten Chancen: Ein Schuss von Cornelius, welcher von Hertsch abgefälsch wurde, verfehlte das Tor von Sven Neuhaus in der 9.Minute knapp. Kurz darauf wird der RB-Torwart vom eigenen Mann in Bedrängnis gebracht, er konnte die Situation aber klären. Nach gut einer Viertelstunde parierte Neuhaus einen Freistoss mit Mühe, beim Kopfball zuvor musste er nicht eingreifen, der Ball ging knapp über das Tor. Von RB war bis dahin nichts zu sehen. Erst nach gut 25 Minuten gab es die erste gelungene Offensivaktion, einen Schuss von Nico Frommer aus gut 18 Metern konnte der Lübecker Schlussmann nur nach vorn abklatschen, mit dem Nachschuss von Max Watzka hatte er keine Problem. Auch den Kpofball von Patrick Bick nach einer Ecke konnte er abwehren. Ein Freistoß von Patrick Bick kurz vor der Halbzeit brachte keine Gefahr für Melzers Kasten. Dann war Halbzeit, das 0:0 war leistungsgerecht, denn zwischen den wenigen Chancen war viel Leerlauf.

Nach der Halbzeit, ein unverändertes Bild, viel Kampf wenig Fussball. Die Lübecker schienen etwas präsenter als die Leipziger, aber Torraumsehnen gab es bis zur 60. Minute keine. Ein Distanzschuss der Lübecker und ein Kopfball von Frahn sorgten für etwas Gefahr, aber es war noch nichts Zwingendes. Auch die eingewechselten Schinke und Kammlott auf Leipziger Seite brachteten wenig Belebung. Lübeck schien hatte auch in dieser Spielphase leichte Vorteile, spielerisch sah man von beiden Mannschaften wenig, aber die Gastgeber sorgten wenigsten ab und zu für Gefahr. Ein Konter konnte von Cornelius nicht mit einem Torerfolg abgeschlossen werden. Auch der Kopfball von Duspara zehn Minuten vor Schluss verfehlte das Ziel. In den letzten zehn Minuten hatten sich wohl beide Mannschaften mit dem Remis abgefunden. Der Schlusspfiff vom Rostocker Schiedrichter Bastian Dankert, der eine gute Leistung zeigte, besiegelte das 0:0.

Damit ist RB Leipzig weiter ungeschlagen, hatt aber nun 6 Punkte Rückstand auf Tabellenführer Chemnitz. Nächste Woche macht die Regionalliga Pause, RB spielt im Wernesgrüner Pokal, ehemals Landespokal, gegen Budissa Bautzen. Die Partie im Stadion Müllerwiese beginnt um 13.30 Uhr.

So spielten sie:

Neuhaus - Ismaili, Sebastian, Hertzsch, Müller - Watzka (Kutschke 79.) - Bick (Schinke 54.), Rosin, Laas - Frahn (Kammlott 70.), Frommer

Tore: Fehlanzeige

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VfB Lübeck - RB Leipzig


Am Sonntag reist RB Leipzig mit 5 Siegen im Gepäck an die Ostsee genauer gesagt in die Hansestadt Lübeck. Der VfB Lübeck kommt nach der 6:0-Niederlage beim CFC mit zwei Siegen in Folge wieder in Tritt. Diese beiden Erfolge werden den Lübeckern die nötige Motivation für das Spiel gegen den Aufstiegsfavoriten geben. Auf die Leipziger wartet ein wohl schwierigers Spiel als zuletzt in Bremen beim FC Oberneuland.

Die Mannschaft um Trainer Hans-Peter Schubert gilt als kampfstarkes Team, besonders im heimischen Stadion. Diese Saison gab es zuhause jeweils zwei Siege und zwei Niederlagen, der 3:0-Erfolg gegen den Hamburger SV II war wohl dabei die beste Leistung. Die wohl schlechteste Leistung gab es drei Wochen später. Beim Tabellenführer Chemnitz gab es eine 6:0-Schlappe. Aber das brachte das Team nicht weiter aus dem Rhythmus, denn die beiden folgenden Partien gegen Oberneuland, dort drehte man einen 2:1-Rückstand in der Nachspielzeit, und beim TSV Havelse konnten gewonnen werden. Damit befindet sich das Team wieder in der Spur und wird den Leipzigern ein kampfbetontes Spiel bieten.
Betrachtet man die Summe(30) aus den Toren(14) und Gegentoren(16) dann fallen in Spielen mit Beteiligung des VfB Lübecks die meisten Tore. Das lässt nicht zwangsläufig auf ein gutes, aber wohl auf ein torreiches Spiel hoffen. Der gefährlichste Mann für Tim Sebastian und Co. ist ausgerechnet ein Kieler. Torjäger Bastian Henning (27) , der bisher 5 Tore erzielte, spielte ehemals für den Erzrivalen Holstein Kiel.

Bei den Leipzigern sollte nach fünf Siegen gute Stimmung im Team herrschen. Nach der Partie bei Oberneuland flogen die "Bullen" nach München, von dort aus ging es dann nach Salzburg. In den ersten Tagen stand für die eingesetzten Spieler Regeneration auf den Plan. Die Woche in Salzburg wurde aber auch für medizinische Tests und Training genutzt. Den Aufenthalt in Österreich bezeichnete Trainer Oral als sehr gelungen.

Unter der Woche machten aber anderen Gerüchte die Runde: Im Team soll es gekracht haben, dabei war der verwendete Wortschatz nicht ganz so vorbildlich. Der Trainer Thomas Oral machte den Spielern klar, dass solche Umgangstöne nicht in die Mannschaft gehören. Die Spieler, unter anderen auch Ingo Hertzsch sah es in einem Interview in der LVZ nicht so dramatisch: "So etwas ist ganz normal. Das passiert in jeder Mannschaft."
Der Auslöser war anscheinend die Einsatzbereitschaft einiger Spieler im Training. Wie sich dieser Vorfall auf die allgemeine Stimmung im Team ausgewirkt hat und welche Folgen es für die Leistung im Spiel gegen den VfB Lübeck hat, wird sich wohl erst im Spiel zeigen. Auch die Situation um Tom Geißler ist noch etwas unklar. Nach offiziellen Aussagen ist er wieder fit, aber es werden ihm auch Differenzen zum Trainer nachgesagt. Er wird am Sonntag in jedem Falle nicht auflaufen, denn er ist nicht mit in den Norden gereist.

In Lübeck wird weiterhin Timo Rost fehlen. Der Verein hat gegen die Sperre erfolgreich Protest eingelegt, die Sperre wurde um ein Spiel verkürzt. Damit kann Rost aber erst im Heimspiel gegen Wolfsburg II wieder dabei sein. Ingo Hertzsch, der diese Woche bei Dr. Müller-Wohlfahrt in Behandlung war, ist nach seiner Veletzung wieder fit und kann bei der Auswärtspartie von Anfang an auflaufen.

Für die "Bullen" steht bei einen unangenehmen Gegner ein schwieriges Auswärtsspiel an. Dabei gilt es kämpferisch dagegenzuhalten, aber dabei auch spielerisch in die Partie zu finden. Nach der ansteigenden Formkurve in den letzten Spielen gilt es nun auch gegen einen solchen Gegner zu überzeugen um möglichst drei Punkte einfahren zu können.

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