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 RB Leipzig - Hamburger SV II
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RB Leipzig mit Heimniederlage

Das Spiel began recht schwungvoll, der HSV mit den leicht besseren Start. Die Hamburger Spieler signalisierten wie sie sich das Spiel vorgestellt haben. Und die erste Aktion führte zum frühen Gegentreffer. Sören Bertram machte in der 8. Minute nach einem schönen Spielzug das 1:0 für den HSV II. Die Leipziger zeigten sich kaum geschockt, aber die Hamburger waren gefährlicher. Nach einer knappen Viertelstunde verlor das Spiel immer mehr an Tempo. In der 20. Minute gab es die erste Chance für RB, Frahns abgefälschter Kopfball geht über das Tor. Nun waren die Leipziger besser ins Spiel, die Gäste konzentrierten sich auf die Defensive und schnelle Konter.

In der 29. Minute kam Röttger im Strafraum an den Ball und brachte ihn im Fallen zu Lagerblom, sein Schuss ging gegen das Aluminium. Zuvor kam Röttger schon einmal in den Strafraum fand aber keinen Anspielpartner. Die roten Bullen bauten langsam Druck auf die Norddeutsche Abwehrreihe auf. Nach einem Eckball lässt der HSV-Keeper den Ball fallen, aber kein RB Spieler konnten den Ball im Tor unterbringen. Die letzten zehn Minuten vor der Halbzeit hätte man sich auch sparen können, auf dem Rasen war nichts mehr los. Somit ging es mit 0:1 in die Pause.

Die zweite Halbzeit startete mit einer Auswechslung. Für Heidinger kam Kutschke und somit wurde auch die taktische Ausrichtung offensiver. Der eingewechselte Kutschke sorgte mit seiner ersten Aktion für den Ausgleich. Nach einem Pass von Rochenback hält Kutschke seinen Fuss hin und überwindet damit den Keeper. Daraufhin waren die Leipziger die klar bessere Mannschaft. In der Folge sahen die gut 5000 Zuschauer einige gefährliche Aktionen. Frahn legt mit einem Kopfball den Ball im Starfraum quer, aber kein Mitspieler kommt heran.

Nach knapp einer Stunde verpasste Kutschke seinen zweiten Treffer nur knapp. Von den Hamburgern waren nur noch Konter zu sehen, die blieben aber weiterhin gefährlich. In der 62. Minute hatte Daniel Frahn die bis dahin größte Möglichkeit. Er kommt freistehend zum Schuss, dieser ging aber direkt auf den Keeper. Gut zehn Minuten vor Schluss gab es dann die rote Karte für Fabian Ernst. Er stoppte den Hamburger Stürmer und war dem Schiedsrichter nach der letzten Mann. Nun waren die Leipziger nur noch zu zehnt. Die Überzahl machten sich die Gäste zu nutze und gingen kurz nach der roten Karte wieder in Führung. Zwei Nackenschläge in kurzer Zeit von denen sich die Leipziger nicht mehr erholten.

Am Ende steht eine Heimniederlage und drei verlorene Punkte. Die Leipziger zeigten besonders in der 2.Halbzeit phasenweise eine gute Leistung, konnte ihre Überlegenheit nicht in Tore ummünzen. Nach der roten Karte verloren die Leipziger die Kontrolle und das Spiel.


So spielten sie:

Borel - Müller, Ernst, Franke, Kocin - Lagerblom (Rosin 71.), Geißler, Röttger (Kammlott 81.), Heidinger (Kutschke 46.), Rockenbach - Frahn

Tore: 0:1 Bertram (8.) 1:1 Kutschke (51.) 1:2 Brügmann (80.)

Rote Karte: Ernst (76.)

Zuschauer: 5136






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RB Leipzig empfängt Tabellenführer

Am Samstag steht für RB Leipzig das erste Heimspiel der Regionalligasaison an. Um 13:30 Uhr empfangen die roten Bullen den Spitzenreiter aus Hamburg. Dabei wollen die Leipziger ihre Serie von 11 Heimspielerfolgen ausbauen und das Dutzend vollmachen.

Die zweite Mannschaft des Hamburger SV fertigte am 1. Spieltag den ZFC Meuselwitz mit 7:1 ab. Dabei standen sechs Spieler auf dem Platz, die eigentlich zum Kader der ersten Mannschaft zählen. Einer von ihnen ist Romeo Castelen, der schon 65 Spiele in der 1. holländischen Liga u.a. für Feyenoord Rotterdam machte. Nachdem er für 2.5 Millionen nach Hamburg wechelte, machte er 15 Spiele in der Bundesliga und verlor dann seine Einsatzchancen im Bundesliagkader. Da der Kader der ersten Mannschaft derzeit 33 Spieler umfasst ist anzunehmen, dass auch im Laufe der Saison immer wieder Spieler aus dem Team von Michael Oenning auflaufen werden. Somit könnte das Team auch ein Wörtchen um den Aufstieg mit sprechen. Das wäre wohl auch im Sinne von Neu-Sportdirektor Frank Arnesen, denn er legt nach seiner Zeit beim FC Chelsea viel Wert auf die Jugendarbeit und will das Team in der 3.Liga sehen. Aber welche Spieler mit nach Leipzig reisen ist offen, da die Bundesligamannschaft ebenfalls am Samstag spielt. Man kann aber davon ausgehen, dass sich die Mannschaft im Vergleich zur Partie gegen Meuselwitz kaum ändern wird und es somit eine schwierige Aufgabe wird.

Bei den Leipzigern wird es im Vergleich zum Last-Minute-Sieg in Meppen kaum Veränderungen geben. Einzig der an der Schulter verletze Timo Rost wird wohl ausfallen, für ihn könnte Tom Geißler ins Team rücken. Taktisch wird sich da nicht ändern, denn Trainer Pacult scheint seine taktische Ausrichtung gefunden zu haben.

Spielerisch wird es wohl eine andere Partie als in Meppen. Der HSV wird weniger über den Kampf, sondern mehr über das spielerische kommen. Das könnte den Leipzigern besser liegen und es könnte sich eine offnere Partie entwickeln. Schon in der letzten Saison überzeugten die Hamburger in der Offensive. Gegen RB gab es aber zwei Niederlagen (1:2 und 0:3), doch in dieser Saison sind es fast zwei neue Mannschaften und somit hinkt der Vergleich mit der letzten Saison.

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