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Geschichte                        


RB Leipzig wurde am 19. Mai 2009 gegründet. Der Verein ging aus der beim SSV Markranstädt ausgegliederten Fußballabteilung hervor. Nachdem der Nordostdeutsche Fußballverband am 13. Juni 2009 der Übertragung des Oberliga-Spielrechtes zustimmte und den Vereinsnamen genehmigte, startete RB Leipzig zur Saison 2009/10 anstelle des SSV Markranstädt in der fünftklassigen Oberliga Nordost Süd.


Vereinsgründung durch Red Bull


RB Leipzig

Hinter dem Verein steht das Unternehmen Red Bull. Als langfristiges Ziel gibt Red Bull an, mit dem Verein in die Bundesliga aufsteigen zu wollen.[2] Das Unternehmen setzt dabei auf das Potenzial der Region - mit der Red Bull Arena und bisher nur viert- oder fünftklassigen Fußballmannschaften. Der Vereinsname soll an andere vom Unternehmen getragene Vereine, wie etwa FC Red Bull Salzburg oder New York Red Bulls, anknüpfen. Aufgrund von § 15 Nr. 2 der Satzung des Deutschen Fußball-Bundes, welcher die Namensgebung zu Werbezwecken verbietet, wäre der Name Red Bull Leipzig jedoch unzulässig gewesen.
Im Jahr 2006 unternahm Red Bull bereits einmal den Versuch, im Leipziger Fußball Fuß zu fassen. Ein Einstieg beim FC Sachsen Leipzig scheiterte jedoch an der verweigerten Zustimmung des Deutschen Fußball-Bundes wegen namensrechtlicher Unstimmigkeiten und an Fanprotesten. Der DFB befürchtete eine zu große Einflussnahme des Investors.

Da die Vereine unterhalb der Regionalliga nicht mehr dem DFB-Lizenzierungsverfahren unterliegen, wurde letztlich mit der Oberligalizenz des SSV Markranstädt ein neuer Verein gegründet: RB Leipzig ging aus den ersten drei Männermannschaften und dem Seniorenteam des Fünftligisten hervor. Die erste Männermannschaft wurde samt Trainerstab komplett übernommen. Auf Drängen des Sächsischen Fußballverbandes übernahm RB Leipzig auch die jeweils erste Mannschaft der vier ältesten Jugendabteilungen des insolventen FC Sachsen Leipzig. Der Verein nahm den Spielbetrieb in der Oberliga ohne offizielles Vereinswappen auf, da das vorgeschlagene Wappen wegen der Ähnlichkeit zum Unternehmenslogo vom Sächsischen Fußballverband abgelehnt wurde.[9] Das Sponsorenlogo befindet sich dennoch als Trikotwerbung auf den Spielertrikots und das abgelehnte Wappen wird als Marketinglogo unter anderem auf Fanartikeln verwendet. RB Leipzig Logo Wappen alt



Bereits vor den ersten Spielen sah sich der in der regionalen Fanszene umstrittene Verein Protesten und massiven Anfeindungen gegenüber. Besonders Anhänger der Fußballvereine FC Sachsen Leipzig und 1. FC Lokomotive Leipzig befürchten durch die Gründung des neuen Vereins den Rückgang traditioneller Fankultur und eine Kommerzialisierung des Fußballs in der Region. Dennoch befürwortet ein Großteil der regionalen Bevölkerung das Engagement von Red Bull.


Quelle: wikipedia.de



Saison 2009/10


Das erste Spiel der Vereinsgeschichte bestritten die Leipziger gegen den Landesligisten SV Bannewitz. Das Spiel konnten die Leipziger mit 5:0 für sich entscheiden. Das erste Pflichtspiel im Landespokal endete im Stadion am Bad (Markranstädt) ebenfalls mit 5:0 für RB Leipzig. In ersten Saison startet man in der Oberliga NOFV Süd gegen die zweite Mannschaft von Carl Zeiss Jena, die Partie endete 1:1. In der Liga wurden die Leipziger ihrer Favoritenrolle gerecht und spielten eine souveräne Saison. Niederlagen gab es nur gegen Budissa Bautzen (0:1) und am letzten Spieltag gegebn Sachsen Leipzig (1:2). Im Landespokal schied man nach ein 2:3 Niederlage gegen den FSV Zwickau schon im Viertelfinale aus und verpasste somit frühzeit die Chance zur Teilnahme am DFB-Pokal. Schon am 25.Spieltag stand der Aufstieg fest.

Trotz des Erfolges gan es auf personeller Seite einige Veränderung. In der Führungebene verließ Präsident Sadlo den Verein und wurde von Dietmar Beiersdorfer beerbt. Das Aufsteigtrainerteam um Timo Vogel mussten ihre Posten räumen. Für die Saison in der Regionalliga Nord wurd Thomas Oral verpflichtet, der mit dem FSV Frankfurt einige Aufstiege schaffte. Diese Erfolge sollte er bei RB Leizpig wiederholen. Auch in der Mannschaft gab es einige Veränderungen, so dass ein fast komplett neues Team auf dem Platz stand.


Saison 2010/11


Für den Spielbetrieb in der Regionalliga zog man aus Markranstädt in die Red Bull Arena um, die mit der Partie gegen den FC Schalke 04 (1:2) eingeweiht wurde. Das Ziel für diese Saison war der direkte Aufsteig in die 3. Liga. Das erste Ligaspiel endete schon wie in der vergangenen Saison mit einem Unendschieden. Durch weitere Remis hatte man schnell die Verfolgerrolle inne und verlor die Favoritenrolle an den stark spielenden Chemnitzer FC. Dieser stellte sich zum Saisonende auch als Spielverderber heraus und verwehrte am Ende den Leipzigern den Aufstieg. Durch die sportliche Lage und Differenten in der Vereinsführung gab es schon während der Saison weitere personelle Änderungen, Beiersdorfer ging, Linke kam und ging. Auch auf weiteren Positionen wurde kräftig gewechselt. Aufgrund der frühen aussichtslosen Situation wurde RB Leipzig nur Vierter.

Dieser unerwartete Ausgang bewog den Verein einen neuen Trainer und Sportdirektor zu verpflichten. Schon frühzeititg wurde die Ablösung Orals bekannt. Auch der spätere Sieg im Landespokal (Finale gegen Chemnitzer FC) und der damit verbundenen Teilnahme am DFB-Pokal änderte daran nichts. Als Trainer wurde Peter Pacult verpflichtet, dem ein gutes Verhältnis zum Red Bull Chef Mateschitz nachgesagt wird. Wolfgang Loos, der schon einges im deutschen Fussball gesehen hat wurde zum neuen Sportdirektor. Auch das Team wurde wieder neu aufgestellt. Peter Pacult wurde mit allen Kompetenzen ausgestattet um sich einen Kader und ein Team aufzubauen, dass das Ziel Aufstieg realisieren sollte.


Saison 2011/12


Das erste Pflichtspiel war der erste Auftritt von RB Leipzig auf der großen deutschen Fussballbühne. Gegener in der ersten Runde des DFB-Pokals war der Meister von 2009, das Team von Felix Magth, der VfL Wolfsburg. Durch den 3:2 Erfolg zog man in die zweite Runde ein und feierte wohl den bis dahin größten Erfolg in der Vereinsgeschichte.

In der zweiten Runde des DFB-Pokals trafen die Leipziger auf den Bundesligisten FC Augsburg. Bei dieser Partie wurde der ein neuer Zuschauerekord von 34.341 aufgestellt. Am Ende schied man unglücklich durch eine knappe 0:1-Niederlage aus.

In der Hinrunde der Regionalliga spielte man konstant, verbuchte 12 Sieg und nur 2 Niederlagen. Durch 0:1 Heimniederlage am letzten Hinrundenspieltag gegen den Halleschen FC verlor man die Herbstmeisterschaft an Holstein Kiel, die mit 40 Punkten und damit einen mehr als RB Leipzig zum Hinrundensieger wurden.