Am Samstag fand das letzte Spiel in diesem Jahr statt. In der Red Bull Arena zu Leipzig
empfing RB Leipzig den SV Meppen. Nach einer abwechslungsreichen Partie gingen die Roten
Bullen als Sieger vom Platz. Nach einem frühen Rückstand drehten die Leipziger die
Partie noch in der ersten Halbzeit. In der zweiten Halbzeit war weniger Tempo im Spiel,
RB erhöhte die Führung, aber Meppen blieb dran. Am Ende stand ein verdienter 3:2-Sieg.
Mit dem Sieg eroberten die Rasenballer wieder die Tabellenführung, da sich die Konkurrenten
aus Kiel und Halle schon am Freitag mit 0:0 trennten.
Das Spiel begann mit guten Gästen, die sich schon früh in der Offenisve zeigten. Ramin-Freesen
schon in der 3.Minute mit einer guten Chance. Das offenisve Agieren überraschte RB Leipzig
scheinbar und es gelang selten sich wirklich zu befreien. In der 8. Minute ging der Gast
durch einen abgefälschen Freistoß in Führung. Das war das 8. Mal das man im eigenen Stadion
in Rückstand geriet. Nach dem Rückstand wachten die Leipziger auf und taten mehr fürs Spiel.
Nach einem Freistoß von Kocin kommt der Abpraller zu Geißler, der mit einem sehenswerten Schuss
aus gut 20 Metern den Ausgleich erzielt. Nach dem Ausgleich blieb das Spiel weiter ausgeglichen,
Meppen weiterhin offensiv, aber auch die Leipziger immer gefährlicher. Die nächste Chance gab
ein wieder nach einem Standard, Kutschkes Kopfball geht aber nur an die Latte. In der 28. Minute
verpassen Kutschke und Frahn eine Hereingabe von Müller. Nun hatten die Leipziger ein klares
Chancenplus. Auch nach einer halben Stunde immer wieder gefährliche Aktionen im Meppner Strafraum,
aber es fehlte meist der entscheidende Fuß. In der 42. Minute dringt Röttger in den Strafraum
ein und wird zu fall gebracht. Den fälligen Elfmeter versenkt Frahn zu Führung. Damit ging es auch
in die Pause.
Der zweite Durchgang ging mit etwas weniger Tempo los. Die erste nennenwerte Aktion gab es nach
knapp 10 Minuten und die brachte das nächste Tor für die Leipziger. Frahn köpfte zum 3:1 ein und
machte damit sein zweites Tor in diesem Spiel. Danach verflachte das Spiel weiter, RB kontrollierte
das Geschehen weiterstgehend und Meppen spielte etwas defensiver. Das Spiel schien entschieden, aber
in der 68. Minute brachten die Meppner nochmals spannung hinein. Nach einer Ecke verkürzte Nacar auf
3:2. Zwei Minuten später dezimierten sich die Gäste selbst, Schepers sah nach einem Foul an Röttger
die rote Karte. In Unterzahl gelang den Gästen nun kaum etwas, RB ging auf das 4.Tor und damit
auf die Entscheidung. Ernst und Rockenbach mit guten Gelegenheiten in den letzten Minuten. Aber
die Chancenauswertung blieb schlecht.
Mit diesem Sieg sichern sich die Leipziger die Tabellenführung und überwintern auf selbiger. Nun
geht es in die Winterpause. Am 9. Januar 2012 ist Trainigsauftakt, Ende Januar geht es ins Trainingslager.
Das erste Pflichtspiel findet am 12.02.2012 beim Hamburger SV II statt.
Im Spitzenspiel am Samstag mussten die Leipziger ein Heimniederlage einstecken. Gegen den
Tabellendritten aus Halle verlor man nicht nur 3 Punkte, sondern auch die Herbstmeisterschaft
und Tabellenführung. Die gut 18.000 Zuschauer in der Red Bull Arena sahen eine gute
Partie, die über weite Strecken von den Gästen dominiert wurde. Leipzig fand nur schwer
ins Spiel und hatte kaum Torchancen. Das entscheidente Tor für die Gäste erzielte Teixeira.
Die Gäste erwischten den besseren Start, drängten die Roten Bullen in die eigene Hälfte. Die
sich nur schwer aus der Umklammerung befreien konnten. Der Hallenser Hartmann hätte die
Gäste schon in der 9. Minute in Führung bringen können. Nach einer Kopfballabwehr kommt
er aus 10 Metern frei zum Schuss, aber Borel konnte parieren. Sechs Ecken für Halle in den ersten
12 Minuten spachen eine klare Sprache. Nach einer Viertelstunde nahmen die Gäste etwas
Tempo aus der Partie, sie blieben aber spielbestimmend. Nach gut zwanzig Minuten waren die
Leipziger das erste mal in der Offensive zu sehen, aber es blieb meist nur bei Ansätzen.
Halle spielte ihr offensives Pressing konzequent und das machte es den Leipzigern schwer
ins Spiel zu finden. Nach einer halben Stunde gelang es den Rot-Weißen sich besser zu
entfalten und das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Genau in dieser Phase nutze Halle
die Unaufmerksamkeit in der Defensive und Teixeira brachte den Tabellendritten in Führung.
Knapp zwei Minuten später triff Wagefeld erneut ins Tor, aber Schiedsrichter Stark entschied
auf Abseits, durchaus glücklich. Die Schlussphase der ersten Halbzeit wurde etwas kampfbetonter
und es wurde Zeit das sich die Gemüter in der Kabine etwas beruhigen konnten. Zur Halbzeit
stand es 0:1. Dabei ging die Führung für die Gäste durchaus in Ordnung.
Die zweite Halbzeit began mit zwei neuen Spielern. Hoffmann und Röttger kamen für Rost
und Rockenbach. Der eingewechselte Röttger sorgte gleich für die erste gefährliche Aktion,
seine Flanke findet Heidinger, aber sein Schuss geht am Tor vorbei. Aber auch in der zweiten
Halbzeit sorgte das offensive Pressing für Probleme bei RB Leipzig. Dadurch kam es immer
wieder zu gefährlichen Ballverlusten. Halle übernahm schnell wieder das Kommando und kam
erneit zu Chancen. Teixeira hatte in der 58.Minute die bis dahin größte Möglichkeit, aber
Borel hielt den knappen Rückstand fest. Die Leipziger fanden weiterhin keine Mittel um
für Gefahr sorgen zu können. Ein Freistoß von Röttger in der 65.Minute zwar den Gäste-Keeper
erstmals zu einer Parade. Kurz darauf hatte Lindenhahn die Entscheidung auf dem Fuß, aber
der beste Mann auf Leipziger Seite vereitelte die Chance. Eine Viertelstunde vor Schluss
setzte Pacult auf die totale Offensive und brachte Kammlott für Schulz. Die offensive
Ausrichtung brachte den Gästen viel Raum für Konter. Und somit waren die Hallenser immer
wieder gefährlich. Selbst in den Schlussminuten gelang es den Leipzigern nicht für Gefahr
zu sorgen, man kam nur selten in der gegenerischen Hälfte zu eigenen Aktionen. Am Ende
blieb es bei der Niederlage.
Am Ende steht eine verdiente 1:0 Niederlage für RB Leipzig. Halle dominierte über weite
Strecken die Partie und ließen in der eigenen Defensive nicht viel zu. Damit verlieren
die Leipziger die Tabellenführung und verpassen die Herbstmeisterschaft. Nächste Woche
findet schon die erste Partie der Rückrunde statt, dabei empfangen die Leipziger den
SV Meppen.
Am Samstag um 13:30 Uhr steigt das nächste Spitzenspiel in der Red Bull Arena. Dabei empfangen
die Roten Bullen den Tabellendritten aus Halle. Gewinnt RB Leipzig sichern sie sich damit auch
die Herbstmeisterschaft. Für die Partie werden wieder viele Zuschauer erwartet. Daher wird
ein frühzeitiges Kommen und ein Kartenkauf im Vorverkauf empfohlen. Außerdem ist ist aufgrund
von schärferen Kontrollen am Einlass mit längeren Wartezeiten zu rechnen.
Am Sonntag konnte RB Leipzig den 8. Ausswärtssieg und den 6. Sieg in Folge einfahren und
damit die Tabellenführung vor dem anstehenden Derby gegen den Hallescher FC verteidigen.
Die Roten Bullen mussten beim Angstgegner Wolfsburg II antreten und gewannen in einem
über weite Strecken schwachen Spiel verdient mit 1:0. Das entscheidende Tor machte Heidinger
in der 62. Minute. Mit dem Schlusspfiff erzielt Frahn noch den 2:0 Endstandtreffer.
Pacults
neue Startelf mit Kammlott für Kutschke und Heidinger für Röttger fand nur schwer in die Partie.
Das Spiel begann durchschnittlich, RB Leipzig mit zwar leichtem optischen Übergewicht, aber die
Wölfe ließen nicht viel zu. In den ersten Minuten gab es kaum Aktionen vor den Toren. Einzig
eine Flanke von Müller und ein verpasster Ball von Kammlott sorgten für einen Hauch an Gefahr.
Die beiden Aktionen in den Anfangsminuten waren auch das einzig erwähnenswerte was in der
ersten halben Stunde auf Leipziger Seite passierte. Die Wolfsburger hatten kurz vor der Halbzeit noch
mal durch einen Freistoß ein gute Gelegenheit. Auch RB Leipzig sorgte in Persona Rost nochmals
für Gefahr, aber sein Schuss geht am Tor vorbei. Aber es blieb eine schwache Halbzeit von beiden Teams,
besonders RB Leipzig fehlte es an Einsatz und Tempo.
Auch zum Auftakt sahen die Zuschauer ein unverändertes Bild. Kaum Tempo und gefährliche Aktionen
zu sehen. Die erste Chance resultierte aus einem Fehler der Bullen-Abwehr. Dadurch stand Polter
frei vor Borel, doch er wird in letzter Sekunde von Müller gestört. Auf der Gegenseite
sorgte Kammlott und Rockenbach für Gefahr, aber der Schiedsrichter pfeift die Aktion aufgrund
einer Abseitsposition ab. Nach 60 Minuten wechselte Pacult das erste Mal aus, für den unauffälligen
Rockenbach kam Timo Röttger. Kurz nach dem Wechsel schienen die Wolfsburger noch unsortiert, dass
nutzte Heidinger und brachte die Roten Bullen verdient in Führung. Trotzdem gefiel das Spiel Peter Pacult
nicht, denn er gestikulierte immer wieder wild am Spielfeldrand. Nach dem Treffer wollte aber
auch kein wirklicher Spielfluss entstehen. Leipzig verwaltet die Führung, Wolfsburg versuchte
zwar mehr blieb aber ohne große Gefahr. Praktisch mit dem Schlusspfiff erhöhte Daniel Frahn
noch auf 2:0
Damit verteidigen die Leipziger die Spitzenposition in der Tabelle. Aber auch die zwei
Hauptgegner Kiel und Halle gaben sich auch keine Blöße und gewannen ihre Partien souverän.
Nächsten Samstag empfangen die Leipziger im Spitzenspiel den Hallescher FC. Das Spiel
in der Red Bull Arena beginnt 13:30 Uhr.
Nach einer spektakulären Schlussphase schlagen die Roten Bullen Germania Halberstadt mit 3:2. Die
Leipziger dominierten über weite Strecken die Partie, ließen viel Chancen ungenutzt. In
der zweiten Halbzeit gingen die Gäste plötzlich mit 2:0 in Führung. Nach einem tollen
Kampf drehten die Leipziger das Spiel in den letzten zehn Minuten. Die Tore erzielten
Hoffmann (80.), Frahn (83.) und Rockenbach (85.). Damit konnten die Leipziger die Tabellenführung verteidigen.
Zu Beginn des Spiels zeigten die Roten Bullen wer Herr im Hause ist. Die Gäste wirkten
in den ersten minuten stark verunsichert. Frahn und Rockenbach hatten die Chance RB Leipzig
früh in Führung zu bringen. Nach gut 10 Minuten brachte Halberstadt mehr Sicherheit ins
Spiel und störten die Offensivbemühungen der Gastgeber früher. Damit war der Schwung
auf beiden Seiten aus dem Spiel. Erst in der 23. Minute zeigen sich die Leipziger wieder
vor dem gegenerischen Tor. Ein Schuss von Rockenbach wir vom guten Gästekeeper abgewehrt,
kurz darauf scheitert Frahn am Aluminium. Das wa die bis dahin größte Möglichkeit für die
"Bullen". Halberstadt war in der Offensive nur selten zu sehen, machte es aber in der
Defensive immer besser. Eine Unachtsamkeit von Franke hätte den Gästen fast eine
100%ige Chance geliefert, aber diese ließ die Germania liegen. Zehn Minuten vor
der Halbzeit war es erneut Daniel Frahn der die nun verdiente Führung hätte erzielen
können, aber er machte es zu kompliziert und zu eigensinnig. Zur Halbzeit stand
es 0:0. Damit konnten nur die Gäste zufrieden sein.
Auch der zweite Durchgang begann mit doninaten Leipzigern, Halberstadt stand aber
weiter sicher in den eigenen Defensivreihen. Nach gut zehn gespielten Minuten ließen
die Leipziger erneut nach. Trainer Peter Pacult reagierte mit dem ersten Wechsel,
Heidinger kam für Rost, damit sollte das Spiel offensiver werden. Kurz darauf war es
erneut Frahn mit der großen Möglichkeit zur Führung, aber brachte den Ball aus 4 Metern
nicht im Tor unter. In der 65. Minute klären die Halberstädter auf der Linie und kontern
die Leipziger aus. Scheidler entscheidet das Duell gegen Borel für sich und netzt zum
0:1 ein. Ein Tor das sich nicht angedeutet hatte. Nur zwei Minuten später laufen die
Leipziger erneut in einen Konter den Beck zum 0:2 abschließt. Damit war das Spiel schon
früh entschieden. Trotzdem versuchten die Leiziger nochmal alles, aber in vielen Situationen
wirkte das Spiel zu hektisch und glücklos. In der 80. Spielminute brachte der eingewechselte
Hoffmann nochmals Hoffnung in die Partie. Nach einem Eckball bringt er den Ball zum 1:2 im
Tor unter. Wieder nur zwei Minuten später wird Kammlott im Strafraum gefoult, den fälligen
Strafstroß verwandelt Frahn zum Ausgleich. Und das war och nicht das Letzte was passierte,
nun wollten die Leipziger auch noch den Sieg. Nach einem tollen Spielzug über die Außenbahn
in Persona Kammlott wird Rockenbach freigespielt und erzielt das 3:2. Damit hatten die Leipziger das Spiel in weniger
als 10 Minuten gedreht. Was für ein Spiel!
Am Ende steht ein verdienter, aber auch aufgrund der Schlussphase glücklicher Sieg. Damit bleibt
RB Leipzig Tabellenführer und verbuchte den 5. Sieg in Folge. Nächste Woche müssen die Leipzger
zu Wolfsburg II und in der folgenden Woche empfangen die Leipziger den Hallescher FC.
Nach dem Erfolg im Landespokal unter der Woche (2:0 in Bischofswerda) mussten die Leipziger
in der Regionalliga beim Berliner Ak antreten. Nach einer über weite Strecken durchschnittlichen
Partie konnten die Roten Bullen den 7. Auswärtssieg in Folge holen und sicherten sich damit die
weiße Auswärtsweste und auch die Tabellenführung. Die Tore zum 3:1 Erfolg steuerten Kutschke (2)
und Rockenbach bei. Auch die Konkurrenten Halle und Kiel siegten in ihren Heimspielen.
Die ersten Spielminuten nutzen die 22 Spieler auf dem Platz zu Warmlaufen. Beide Teams
versuchten nach vorn zu Spielen. Sowohl Berlin alsauch Leipzig mit ersten Aktionen vor
dem gegnerischen Tor. In der 12. Minute geht Rockenbachs Freistoß an die Latte, von dort
fällt der Ball vor Stefan Kutschkes Füße. Er drück den Ball von dort knapp über die Linie und
machte somit die frühe Führung perfekt. Die Führung brachte Ordnung und Sicherheit ins
Spiel der Leipziger. Nach einer Viertelstunde hatten die Leipzig das Spiel sicher im Griff.
RB versuchte die Führung zu erhöhen, kleiner Möglichkeiten bespielsweise durch Kutschke (16.)
und Rost (27.). Aber die großen Möglichkeiten blieben aus. Die Gastgeber zwar defensiv eingestellt,
aber auch in der Offensiver immer wieder präsent. In der 36. Minute kamen die Gäste durch Röttger
mal wieder zu einer guten Schusschance, aber der Berliner Keeper kann abwehren. Als alle
schon praktisch in der Pause waren, kamen die Berliner durch einen Freistoß zum Ausgleich.
Mit dem 1:1 ging es auch in die Pause. Die Leipziger hatten die Partie in der Halbzeit
über weite Strecken im Griff, aber auch die Berliner im wieder mutig in der Offensive.
Die zweite Halbzeit began mit einer Schusschance durch Kutschke, aber der Ball geht über
das Tor. RB Leipzig versuchte gleich auf die erneute Führung zu gehen. Nach gut zehn
Minuten gelang den Leipzigern die erneute Führung. Rockenbach erziehlt nach Vorlage
von Frahn das verdiente 2:1. Praktisch im Gegenzug hätte der Ausgleich fallen können,
aber Borel hält im Zweikampf gegen den Berliner die Führung fest. Auch in der Folge
blieben die Berliner offensiv, Leipzig immer wieder mit Unsicherheiten im Defensivverbund.
Als die Berliner nahe am erneuten Ausgleich waren, konnte Kutschke mit seinem 2. Treffer
auf 3:1 erhöhen. Das war damit auch schon die Vorentscheidung. Damit war auch der größte
Widerstand der Gastgeber gebrochen. Leipzig bestimmte nun das Spiel und spielte sich
immer wieder Chancen heraus. Aber es blieb beim 3:1, denn ein höheres Ergebnis wäre nicht
verdient, denn die Berliner präsentierten sich ebenfalls stark.
Am Ende steht der siebte Auswärtssieg in Folge. Über das gesamte gesehen ein verdienter Sieg,
auch wenn man zwischenzeitlich durchaus Probleme mit den starken Berlinern hatte. Da auch
Halle und Kiel gewannen ändert sich nichts an der Tabellensituation. Leipzig weiter mit
zwei Punkten vor Kiel. Am nächsten Spieltag empfangen die Roten Bullen Germania Halberstadt
in der Red Bull Arena.
Am Sonntag fand in der Red Bull Arena das Topspiel zwischen RB Leipzig und Tabellenführer
Holstein Kiel statt. In einer guten, aber größtenteils taktisch geprägten Partie sahen
die 16.627 Zuschauer wenig Torchancen. Beide Mannschaften spielten in der 1. Halbzeit
auf Augenhöhe. Die beiden Tore resultierten aus Strafstößen. In der zweiten Halbzeit
wurden die Leipziger stärker und durch die Führung durch Frahn gewannen sie an Sicherheit.
Über weite Strecken hatten die Leipziger das Spiel unter Kontrolle, nur in den letzten Minuten
hatte man Problem. Aber man zittere die Führung über die Zeit und es blieb beim 2:1. Damit
haben die Leipziger die Tabellenführung übernommen.
Das Spiel wurde aufgrund des hohen Zuschauerandrangs 10 Minuten später angepfiffen. Trotzdessen
waren noch nicht alle Zuschauer im Stadion. Aber die die erst eine Viertelstunde später im
Stadion waren hatten nicht viel verpasst. Beide Mannschaften war der Respekt voreinander
anzumerken und somit waren beide zunächst auf Sicherheit bedacht. Nach zwanzig Minuten gab
es die ersten gefährlichen Aktionen der Roten Bullen, besonders Röttger präsentierte sich
stark, er war es auch der den ersten Schuss auf das Tor abgab. Nach einer halben Stunde
wurden die Gäste stärker und hatten nach Standards ihrerseits die ersten kleineren Möglichkeiten.
In der 35. Minute kommt Franke im Strafraum zu spät und foult Lindner. Den fälligen Elfmeter
verwandelte Kazior zum 0:1. Zu diesen Zeitpunkt nicht ganz unverdient. Praktisch im Gegenzug
wird Rockenbach ebenfalls im Strafraum gefoult. Und es gab ebenfalls Strafstoß, diesen
verwandelt Daniel Frahn sicher zum Ausgleich. Die beiden Tore brachten vor der Halbzeit
nochmals Schwung in die Partie, aber bis zum Halbzeitpfiff blieb beim verdienten 1:1.
Die zweite Halbzeit startete mit einem Feuerwerk, aber nur im Kieler Block. Auf den Platz
sah man das Bild des ersten Durchgangs. Beide Teams versuchten nach vorn zu spielen, aber scheuten das
letzte Risiko. Der Kieler Block füllte sich unterdessen mit Sicherheitskräften und leerte sich kurz
darauf, da viele der Randalierer von der Polizei hinausbegleitet wurden. Die
unschönen Szenen auf den Rängen griff nicht nur durch den Rauch ins Spielgeschehen ein,
sondern auch auf Psyche beider Teams. Kiel wirkte stärker und gefährlicher. Zwei Schusschancen
für Kiel konnte Borel aber sicher vereiteln. Die Roten Bullen benötigen gut zehn Minuten
um wieder ins Spiel zu finden. Die ersten beiden Chancen resultierten aus Schüssen
von Schulz, einer ging knapp am Tor vorbei und der Zweite wurde vom Keeper zur Ecke
abgewehrt. In der 61. Minute flankt Röttger nach guter Einzelleistung auf Frahn, der
köpft zur Führung ein. Die Führung war zu diese Zeitpunkt etwas überraschend, aber
in der Folge verdiente man sich diese. Kiel war nach dem Tor etwas von der Rolle und
das Spiel wurde etwas ruppiger. RB Leipzig dominierte nach einer guten Stunde
die Partie. Rockenbach und Heidinger sorgten immer wieder für gefährliche Aktionen,
aber das entscheidente Tor gelang den Leipzigern nicht. Somit blieb es in den
Schlussminuten spannend. In der 87. Minuten hatten die Kieler nocheinmal die
große Chance auf den Ausgleich. Aber Borel kann gegen den alleinstehenden Siedenschlag
klären. Kiel blieb in den Schlussminuten dran, versuchten alles. Die RB-Abwehr unter
Druck, teilweise mit großen Unsicherheiten. Aber mit etwas Glück konnten die Leipziger
die Führung halten.
Am Ende war es ein durchaus verdienter Sieg in einem guten Regionalligaspiel. Mit
dem Sieg übernehmen die Leipziger die Tabellenspitze mit jeweils zwei Punkten
Vorsprung auf Kiel und Halle. Nächsten Sonntag müssen die Leipziger zum Tabellenfünften
Berliner AK. Dort erwartet die Leipziger eine schwere Auswärtspartie. Aber schon am
Mittwoch müssen die Leipziger im Sachsenpokal nach Bischofswerda.